Meine ersten Erfahrungen mit dem Chromebook

Meine ersten Erfahrungen mit dem Chromebook

24. November 2020 0 Von kayblog

Aufgrund geltender Kontaktbeschränkungen sind digitale Lösungen nötig. Online-Seminare, Online-Meetings oder private Kontaktpflege verändern unseren und meinen Umgang mit Kontakten.

Hierfür ist eine gut funktionierende Hardware nötig. Mein altes Notebook, mittlerweile etwa 10 Jahre alt war sehr in die Jahre gekommen und zeigte zunehmend Ausfallerscheinungen.

Nach reiflichen Überlegungen und intensiver Recherche habe ich mich entschieden, statt einen neuen Windows-Notebook ein Chromebook zu kaufen. Ich war sehr gespannt, ob sich die positiven Berichte in der Realität widerspiegeln.

Im Vorwege muss man sich natürlich fragen, ob man die Umstellung von Windows auf Chrome OS, dem Betriebssystem von Google mitmachen möchte. Es geht letztendlich darum, ob ein Chromebook für den Alltag brauchbar ist und die Ressourcen das abdecken, was ich im Alltag benötige. Diese Frage hatte ich für mich mit Ja beantwortet. Grundsätzlich reicht das Office-Angebot mit Docs, Tabellen und Präsentation vollkommen aus.

Eine Besonderheit beim Chromebook ist natürlich, die enge Verknüpfung mit der Cloud von Google, dem Google Drive. Dokumente werden automatisch hochgeladen, wobei ein Arbeiten ohne Internet grundsätzlich möglich ist. Wenn man das Chromebook einmal in einer Umgebung ohne Wlan nutzen möchte, ist das problemlos möglich.

Ich habe mir nach langem Überlegen und vergleichen das Acer Chromebook 314 mit 14 Zoll Full-HD IPS Touchscreen matt gekauft. Zusätzlich habe ich eine 128 gb SD-Speicherkarte als zusätzlichen Speicher um wichtige Dokumente auch offline abzuspeichern.

Im Alltag bin ich von meinem Chromebook schwer begeistert. Es fährt innerhalb von wenigen Sekunden hoch und ist sofort einsatzbereit. Kein langes warten, keine Verzögerungen, weil ein Update ansteht. Da das Chromebook kein Gebläse hat, macht es auch keine Geräusche.

Eine weitere Eigenschaft, die mich schwer begeistert ist die lange Akkulaufzeit. Ich habe den Akku bislang nicht ausgereizt, aber 10 Stunden hält er bestimmt.

Eine wichtige Frage für mich war das Arbeiten mit Office-Anwendungen. Bisher war ich es gewohnt mit Word und Excel von Microsoft zu arbeiten. Das ist grundsätzlich auch mit dem Chromebook möglich, wenn man ein Microsoft 365 Abonnement hat. Installieren kann man das Paket nicht auf das Chromebook. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, weil man seine Dokumente auch super mit den Anwendungen von Google erstellen kann. Ich für mich habe bislang keine Einschränkungen erlebt. Und ich denke, das gilt für nahezu alle alltäglichen Aufgaben, die man erledigen muss.
Hinzu kommt, dass die Dokumente sofort online auf meiner Cloud zur Verfügung stehen und sie sobald ich sie ändere, sofort mit dieser Änderung abgespeichert bin. Bearbeite ich ein Dokument ohne Internetverbindung, wird es, sobald eine Internetverbindung vorhanden ist, hochgeladen.

Genial ist natürlich die Verfügbarkeit der Dokumente. Da die meisten Smartphone-Besitzer ein Gerät mit Android und somit einen Google-Account haben, sind die Dokumente überall, wo ich mich aufhalte, verfügbar.

Alles in allem bin ich sehr begeistert. Ich habe mittlerweile auch schon mehrere Videokonferenzen abgehalten, mit Google Docs und Tabellen gearbeitet. Es funktioniert alles super.

Für mich war es die richtige Entscheidung. Die Geschwindigkeit, in der das Chromebook arbeitsbereit sucht seines gleichen. Es hat alles an Bord, was man für den Alltag benötigt. Und sollte etwas fehlen, sind eine riesige Auswahl an Programmen über den Play Store und über den Webstore vorhanden.

Grundsätzliches zu Chromebooks findet ihr im folgenden Video

Das Video ist von Youtube eingebettet. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google. (https://policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de)